Schneller als LTE – Was bringt die Zukunft im mobilen Internet

LTE gilt zunächst als die schnellste Verbindung, die der Markt führt. Allerdings arbeiten Mobilfunkanbieter bereits jetzt an einem Internet, welches noch schneller funktioniert. Nutzer der Mobilfunknetze profitieren bereits jetzt von 4G und von LTE, aber die Zukunft soll noch schnellere Verbindungen gestalten.

Aus diesem Grund forschen Mobilfunkanbieter bereits jetzt nach überdurchschnittlich schnellen Verbindungsmöglichkeiten, die in der Zukunft die mobile Internetnutzung noch interessanter gestalten sollen. Auf der Messe Cebit wurde von Vodafone bereits jetzt eine Verbindung mit 5 G vorgestellt. Diese schafft eine Verbindungsgeschwindigkeit von mehr als 1 Gbit/s. Folglich funktionieren diese Verbindungen geschätzte 1000 Mal schneller, als eine herkömmliche, langsame Verbindung. LTE funktioniert aktuell bereits mit etwa 100 Mbit/s. Interessant erscheint diese Nutzung für Geschäftskunden, aber auch Privatkunden wünschen sich eine zügige Verbindung, die im Internet viele Freiheiten erlaubt. Hierdurch erscheint die Verwendung des Internets unterwegs noch attraktiver. In etwa 75 Ländern ist derzeit eine Nutzung von 4 G bereits mit etwa 200 Mobilfunknetzen möglich. Rund 200 weitere Netze befinden sich sogar in Planung oder in einem weiteren Ausbau.

Die Vorzüge von 5 G

Schneller als LTE
Die Übertragung von Daten in einem Millimeterwellenbereich ermöglicht eine überdurchschnittlich hohe Geschwindigkeit. Hierbei geht es um eine Frequenz von etwa 28 Gigahertz. Durch diese Übertragung wird pro Sekunde eine Übertragung von einem Gigabit möglich. Genauer sind dies etwa 1056 Mbit/s. Solch eine Übertragung erweist sich als 10 Mal schneller, als ein Netz der Generation 4 G. Solch eine Technik wird allein aber durch hohe technische Standards ermöglicht. Diese erweisen sich als hochwertiger als übliche technische Ausstattungen. Für das Erreichen solcher Geschwindigkeiten erfordert ein technischer Standard eine Ausrüstung mit adaptiven Array-Transceivern. In ersten Versuchen wurden für diesen Zweck aber noch rund 64 Antennen-Elemente benötigt. Eine Optimierung solch einer Verbindung wird aus diesem Grund bereits versucht. Praktisch soll das Angebot bereits in naher Zukunft für Kunden zugänglich gemacht werden, sodass kompakte technische Lösungen mit weniger Aufwand die Verbindung herstellen. Neue Frequenzbänder sind später fähig, diese Verbindungen zu erzeugen. Bis zu einer Marktreife soll aber noch Zeit verstreichen. Sofern die Lösungen dann praktikabel angeboten werden, eröffnen sie für Kunden einen Zugang zu

  • Echtzeit-Streaming
  • 3D-Filmen oder
  • Filmen in UHD.

Ultrahochauflösende Filme sind bislang in dieser Übertragungsweise nicht optimal abzuspielen.

Der Startzeitpunkt für das 5 G-Netz

Startzeitpunkt für das 5G
Der Ausbau der Netze funktioniert trotz der aktuellen technischen Errungenschaften aber nicht so schnell, wie gedacht. In der Planung sind die Angebote für 5 G erst ab dem Jahr 2020. In der EU gibt es konkrete Pläne für eine Umsetzung von schnelleren Verbindungen. Hieran soll stetig weiter geforscht und verbessert werden. Das moderne Netz mit einer Verwendung von LTE benötigt aktuell Frequenzbänder von etwa

  • 2600 MHz
  • 1800 MHz oder
  • einfachen 800 MHz.

Zu Beginn des Angebots von LTE fanden sich noch nicht allzu viele Smartphones, die mit dieser Technik arbeiten konnten. In der Zwischenzeit eröffnen immer mehr mobile Geräte, wie auch Tablets, ein Arbeiten mit der aktuellen Technik. Geräte für die 4 G-Technik finden sich in der Zwischenzeit bereits zu attraktiven Preisen und man rechnet damit, dass auch die Entwicklung für Smartphones und Tablets für 5 G rasch voranschreiten wird. Nutzer, die nach der Cebit bereits jetzt auf eine Entwicklung solcher Geräte warten, werden in wenigen Jahren einen Zugang zu leistungsfähigen Modellen erhalten. Aktuell scheint dieser Standard noch nicht praktisch durchführbar zu sein. Künftige Smartphone können dann auch noch durch zahlreiche weitere Features überzeugen. Neue Materialien, mehr Speicher für die größeren Datenmengen und optimierte Displays werden noch dazu benötigt werden. Nur so kann diese Technik für einen Nutzer später verwendbar werden.