Sony Xperia Z2 Testbericht

Auf zu neuen Ufern: Das Xperia Z2 von Sony will sich gegen Galaxy S5, One M8 & Co. behaupten und setzt dafür auf ein konsequentes Update der Hardware. Ob das reicht, um gegen die enorm starke Konkurrenz zu bestehen, zeigt unser Testbericht.

In die Hand genommen

Äußerlich hat sich im Vergleich zum Xperia Z1 nicht viel getan: Das Smartphone misst 147 * 73 * 8,2 Millimeter und gehört mit einem Gewicht von 158 Gramm zu den schwereren High-End-Smartphones auf dem Markt. Erhältlich ist das Z2 immerhin in Schwarz, Weiß und Violett, andere Farbvarianten sind zumindest für den deutschen Markt nicht geplant. Auffällig nach dem ersten Einschalten ist das gute Display, welches Sony stark verbessert hat (dazu gleich mehr). Auch die nach vorne gerichteten Lautsprecher – ähnlich wie beim HTC One M8 – sind begrüßenswert. Ansonsten setzt Sony auf die neueste Ausgabe von Android, welche jedoch – wie immer – von dem japanischen Unternehmen mit einer eigenen Oberfläche „veredelt“ wurde. Ob man die Sony UI mag oder nicht, sei dahingestellt.

 

Ein Blick ins Innere

Keine Risiken geht das Xperia Z2 bei der Hardware ein: Die 2,3 Gigahertz des vierkernigen Snapdragon 801 reichen aus, um selbst die anspruchsvollsten Spiele aus dem Play Store flüssig wiederzugeben. Wer Multitasking auch auf dem Smartphone liebt, wird sich hingegen an den gleich drei Gigabyte RAM erfreuen. Ein wenig gespart hat Sony beim internen Speicher, der sich auf nur 16 Gigabyte Kapazität beläuft – aber per microSD-Karte darf aufgerüstet werden. Deutlich verbessern konnte sich das Smartphone hinsichtlich des Bildschirms: Der löst zwar noch immer in 1080p auf und bietet dieselbe Diagonale von 5,2 Zoll, aber dafür kommt ein IPS-Display zum Einsatz. Die Blickwinkelstabilität – ein großer Kritikpunkt des Vorgängermodells – wurde damit drastisch verbessert. Eine Hausaufgabe für nächstes Mal hat Sony jedoch jetzt schon: Die Helligkeit dürfte gerne höher ausfallen, gerade im Vergleich zum One M8 von HTC wird der blasse Bildschirm deutlich.

 

Nützliche Extras im Xperia Z2

Als eines der wenigen High-End-Smartphones verfügt das Sony Xperia Z2 auch über eine IP58-Zertifizierung. Das heißt, dass Staub, Dreck und Spritzwasser (wie etwa bei leichten Regenfällen) dem Gerät nichts anhaben können. Interessant sind auch einige in Software realisierte Zugaben: Beispielsweise kann das Handy einfach durch ein zweimaliges Antippen entsperrt werden. Ebenfalls ein Lob kassiert Sony für die nützlichen Toggle-Einstellungen im Hauptmenü, so dass beispielsweise WLAN oder Bluetooth mit nur einem kurzen Antippen aktiviert oder deaktiviert werden können. Das nervige Suchen in den Einstellungen entfällt. Ein wenig Kritik gibt es für den Akku, denn der ist fest verbaut – eine Unsitte, die leider viele Handyhersteller verfolgen.

 

Exzellente Kamera macht Lust auf Fotos

Nicht gespart hat Sony bei den Digitalkameras. Während das vordere Modell wie immer hauptsächlich für die Videotelefonie geeignet ist, hilft die Kamera auf der Rückseite dabei, sich von der Konkurrenz abzusetzen: Durch eine Auflösung von 20 Megapixeln werden extrem große Bilder möglich. Gleichzeitig kann die Kamera auch Videos in der 4K-Auflösung von 3.840 * 2.160 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde anfertigen. In voller Qualität können diese Videos also auf dem Display des Xperia Z2 gar nicht angeschaut werden, aber für Fernseher und zukünftige PC-Monitore ist dieser Schritt zu einer höheren Auflösung sehr zu begrüßen.

Technische Daten des Sony Xperia Z2
Abmessungen (HxBxT) 147mm x 73mm x 8.2mm
Display Diagonale: 5.2 Zoll (13,12 cm)
Auflösung: 1920 x 1080 Pixel
Kamera 20.7 Megapixel (5472 x 3648 Pixel)
max. Video Auflösung: 3840 x 2160 Pixel
Gewicht 158 Gramm
Verfügbare Farben Violett, Weiß und Schwarz
Erscheinungs Datum 02.2015
Einführungs Preis 679 EUR
Betriebssystem Android OS
Akku Li-Ionen 3200 mAh
max. Bereitschaftszeit 880 Stunden
max. Sprechzeit 900 Minuten



 

 Fazit

Wer bereits ein Z1 besitzt, muss sich überlegen, ob das Z2 wirklich notwendig ist – denn die Verbesserungen sind zwar vorhanden, aber wirklich lebensnotwendig fallen keine von ihnen aus. Wer jedoch gar kein High-End-Smartphone sein Eigen nennt und gerne eines kaufen möchte, fährt mit dem Sony Xperia Z2 sehr gut: Bis auf den nicht wechselbaren Akku und die erwähnte Schwäche bezüglich der Helligkeit des Displays gibt es fast keine Gründe, die gegen dieses Handy sprechen – bis auf den Preis. Mit etwa 650 Euro Ladenpreis zählt das Xperia Z2 zu den derzeit teuersten Geräten auf dem Markt.

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